Der Mehrwert des Quick Checks: von Auditlogik zu Managementlogik
Das Quick-Check-Konzept setzt genau hier an:
Es übersetzt Audit- und Governance-Komplexität in eine Reifegrad- und Priorisierungslogik, die für das Management anschlussfähig ist.
Statt tief in Einzelprozesse einzusteigen, wird zunächst der Reifegrad zentraler Steuerungsfelder betrachtet:
Im Zentrum stehen vier Kernmodule:
- Governance,
- Compliance,
- Internes Kontrollsystem (IKS) und
- Risikomanagement.
Um die operative Realität besser abzubilden, wurde der Quick Check gezielt erweitert: Die Bereiche Einkauf, HR, Vertrieb und Finance ergänzen die Kernmodule und ermöglichen eine funktionale Sicht auf Risiken, Kontrollen und Verantwortlichkeiten entlang wesentlicher Geschäftsprozesse.
Grundlage ist ein strukturierter Fragenpool, der sowohl formale Strukturen als auch gelebte Praxis adressiert.
Das Ziel ist bewusst nicht Vollständigkeit, sondern Orientierung:
- Reifegrade statt isolierter Feststellungen
- Schwerpunkte statt Vollständigkeitsanspruch
- Entscheidungsgrundlagen statt Maßnahmenkataloge.
Das Ergebnis ist kein Prüfbericht, sondern eine klare Entscheidungsgrundlage:
- Wo stehen wir heute?
- Welche Themen sind ausreichend aufgestellt?
- Wo bestehen relevante Lücken oder Abhängigkeiten?
- Und vor allem: Wo lohnt sich Vertiefung – und wo nicht?
Kurz gesagt: Der Quick Check macht sichtbar, wo Stabilität besteht, wo Risiken bewusst getragen werden und wo gezielte Vertiefung echten Mehrwert schafft – und führt so von der Auditlogik zur Managementlogik.